Glossar

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Pazifische Dekaden Oszillation

Die Pazifische Dekaden Oszillation (PDO) beschreibt beobachtete Temperaturänderungen des Oberflächenwassers im Nordpazifik infolge großräumiger Ozeanströmungen. Die Temperaturen wechseln abrupt und können kaum vorhergesagt werden.

In einer sogenannten "Warmphase" der PDO tritt warmes Oberflächenwasser an der Westküste Nordamerikas auf, die Temperaturen des mittleren und westlichen Pazifiks sind dagegen kälter. Bei einer "Kaltphase" ist es umgekehrt. Die PDO hat Auswirkungen auf den Jetstream (und damit das Wettergeschehen) und korreliert mit größeren Veränderungen an Ökosystemen, beispielsweise regionalen Lachspopulationen.

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Permafrost

In Gebieten, in denen die Temperatur über mehrere Jahre unter 0 oC liegt, bildet sich dauerhaft gefrorener Boden, der so genannte Permafrost. Große Areale von Permafrost gibt es in den Tundren und borealen Waldgebieten Nordamerikas und Eurasiens. Permafrost findet sich in geringer Ausdehnung außerdem in eisfreien Gebieten der Antarktis, auf einigen subantarktischen Inseln, in Hochgebirgen sowie als Relikt der letzten Kaltzeit am Boden der Schelfgebiete des Antarktischen Ozeans. Das gesamte von Permafrost eingenommene Gebiet auf der Nordhalbkugel beträgt etwa 23 Millionen km2, was fast 24 % der Landflächen nördlich des Äquators entspricht. Die Mächtigkeit kann zwischen über 1000 bis zu wenigen Metern schwanken.

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Proxydaten

Proxydaten sind indirekte Anzeiger für das Klima oder auch Klimazeugen. So können bspw. aus Eisbohrkernen, Baumringen, Pollen, Korallen, Sedimenten oder Isotopen Rückschlüsse auf das Klima vergangener Zeiten geschlossen werden. Zu den Proxydaten gehören auch menschliche Aufzeichnungen über Ernteerträge oder von Extremereignissen.

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