Klimawissenschaft

  • Vor fünf Jahren erhielt er den Friedensnobelpreis, mittlerweile ist der internationale Klimarat IPCC in die Kritik geraten. Manche halten ihn schon für überholt. Zwei prominente deutsche Klimaforscher diskutieren Pro und Kontra.

    Von Prof. Hans Joachim Schellnhuber und Prof. Ottmar Edenhofer, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, erschienen in Die Zeit, 27. September 2012

  • Es klingt schlüssig, viele Fußnoten suggerieren Wissenschaftlichkeit: Für Laien ist kaum erkennbar, ob die Autoren Fritz Vahrenholt und Sebastian Lüning in ihrem Buch „Die kalte Sonne“ seriös argumentieren oder nicht. Wir haben eine typische Buchpassage Punkt für Punkt nachgeprüft.

    Von der Klimafakten.de-Redaktion

  • Die Abwägung der wichtigen natürlichen und menschgemachten Einflüsse zeigt eine klare und zunehmende Dominanz des Treibhauseffektes

    Von Heinz Wanner, Oeschger-Zentrum für Klimaforschung, Universität Bern

  • Kann ein verständiger, bewusster Umgang mit Wissenschaft funktionieren, wenn man von den Einzelheiten der Klimaforschung keine Ahnung hat? Der Versuch, mit dem Blick eines Laien den Klimawandel und die Forschung dahinter zu verstehen. 

    Von Ralf Grötker, Wissenschaftsjournalist, Berlin

  • Zahlreiche Faktoren bestimmen in einem komplexen Zusammenspiel das Klima der Erde. Viele dieser Faktoren beeinflussen und verstärken sich gegenseitig. Dadurch unterliegt das Klima stetigen Schwankungen auf allen Zeitskalen, von Jahrzehnten bis Jahrmillionen. Derzeit greift der Mensch massiv in dieses selbstregulierende System ein – mit bedrohlichen Konsequenzen.

    Von Prof. Dr. Peter Lemke, Alfred-Wegener-Institut, Bremerhaven

  • Dem Zweifel verdanken wir den Ausgang aus unserer selbst verschuldeten Unmündigkeit. Der Zweifel hat daher zu Recht viele Freunde unter den Aufklärern. Die Skeptiker des Klimawandels stützen sich auf viele Argumente. Jedes davon greift zu kurz.

    Von Prof. Dr. Ottmar Edenhofer und Dr. Robert Marschinski, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, erschienen in Die Zeit, 8. Dezember 2011